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Praktisch gut

Neue Perspektiven mit Praktisch gut

Seit 2009 nutzen Hamburger Schülerinnen und Schüler die Chance, in einem Praktikum und begleitenden Workshops ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen zu erweitern.

Die Kluft in den Bildungsverläufen von Jugendlichen wird immer größer. Gleichzeitig bleiben auch immer mehr Ausbildungsstellen unbesetzt und viele Branchen haben mit Fachkräftemangel zu kämpfen.

Hier setzt das Projekt an.

Mit Praktisch gut werden Schülerinnen und Schüler mit schweren  Startbedingungen gefördert und gewinnen neue Perspektiven.

Die Jugendlichen – mit und ohne Zuwanderungsbiografie - erhalten durch Praktika Einblicke ins Berufsleben und sammeln erste praktische Erfahrungen. Neu wird ab 2015 die Schwerpunktsetzung auf Branchen, in denen Ausbildungsberufe mit Potential  angeboten werden und in welchen gleichzeitig ein Bedarf an Nachwuchskräften herrscht. Denn durch das Praktikum sollen die Teilnehmer nicht nur die Möglichkeit haben neue Erfahrungen zu sammeln, sondern ebenfalls reale Berufsperspektiven kennenlernen.
Das Angebot richtet sich einerseits an SchülerInnen, die sich bereits für die Bereiche Pflege und Erziehung, Gastronomie und Hotelerie sowie Verkauf und Logistik interessieren, andererseits sollen auch Jugendliche erreicht werden, die sich bisher keine konkreten beruflichen Vorstellungen gemacht haben, für die aber einer der vorgestellten Ausbildungsberufe „genau das Richtige“ sein könnte.

Vor dem Praktikum findet eine intensive Vorbereitungszeit in Form eines Programms mit vielfältigen Workshops statt. Dabei werden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in einer interessanten und erlebnisreichen Zeit für das Praktikum fit gemacht:
Durch die Auseinandersetzung sowohl mit den eigenen Stärken und Schwächen als auch mit den Wünschen und Zielen für die Zukunft, sollen sich den TeilnehmerInnen konkrete Berufsmöglichkeiten erschließen. Es werden gemeinsam Branchen und Berufsbilder besprochen und bei Betriebsbesuchen kennengelernt. Aber auch Strategien der Selbstmotivation und der allgemein gültige Arbeitsknigge werden erarbeitet.

Ziel des Projekts ist es, das Potential und die Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ganz praktischen Maßnahmen für sie selbst und für mögliche Arbeitgeber sichtbar zu machen.

Für diejenigen, die sich engagiert in das Unternehmen einbringen, kann die Teilnahme auch den Einstieg ins Berufsleben bedeuten. Ein gutes Beispiel dafür ist der Praktisch gut-Teilnehmer Kubilay (17). Nach einer kurzen Zeit als Praktikant bei Audi startete er dort eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker.

 

 

HIT Stiftung - Kinder brauchen Zukunft

Die HIT Stiftung fördert Projekte, die benachteiligte Jugendliche auf den Weg in ihr Berufsleben unterstützen. Die Hamburger Stiftung dankt der HIT Stiftung ganz herzlich für die finanzielle Förderung des Projektes "praktisch gut" auch im Namen der von der Förderung profitierenden Jugendlichen.

 

Kontakt

Behnaz Samadi

Schauenburgerstr. 49

20095 Hamburg

Tel.: 040 - 36138 770

Fax: 040 - 36138 774

Mail: samadi@stiftung-fuer-migranten.de

 

 

 

 

Kurzdoku zum Programm 2011: